Besuch der 8a im Druckhaus der RP

Reportage - Reportage vom 20.02.2019

Heute, am 06.Februar, ist die Klasse 8a bei einer Führung durch die Rheinische Post, bzw. das Druckhaus live dabei. Alle sind etwas neugierig und aufgeregt, weil keiner weiß, was passieren wird. Zuerst setzen sich alle in den Vorraum, wo unsere Lehrerin uns alle an der Rezeption anmeldet. Viele unterhalten sich, sind am Handy oder essen eine Kleinigkeit. Das Redaktions- und Druckhaus der RP steht in Düsseldorf. Wir werden von einer Frau abgeholt, die uns in einen Raum führt. Die Tische sind wie ein „U“ gestellt und an der offenen Seite befindet sich eine weiße Wand, eine Projektwand um genau zu sein. Die Frau stellt sich vor und erzählt uns nun einige Dinge: Die RP hat insgesamt rund 290 Redakteure und Volontäre (also Auszubildende). Pro Sekunde könne 12 Zeitungen gedruckt werden, dabei hat man für eine Druckmaschine 90 Millionen Euro bezahlt. Pro Zeitungsauflage benötigt man 70 Rollen Papier, wovon eine Rolle 18 km lang ist. Täglich werden 265.000 Zeitungen gedruckt. Um 6:00 Uhr kommen die Online-Redakteure, um 9:30 Uhr die „normalen“ Redakteure. Zusammen besprechen sie im Newsroom die Themen und die Arbeitsverteilung. Gegen Mittag werden Monitore mit bereits fertigen Artikeln für die Ausgabe angeschaltet. Die RP hat für mehr Information noch die Deutsche Presse Agentur (DPA), aber auch noch andere Agenturen, abonniert. Für diese Abonnements gibt die RP jährlich ca. 25 Millionen Euro aus. Gegen 18:00 verlassen die ersten Redakteure ihren Arbeitsplatz. Manche allerdings bleiben noch. Um ca. 21:00 Uhr werden zuerst die Zeitungen, die zu den NRW-Randgebieten müssen, gedruckt. Bis Mitternacht können einzelne Artikel, auch wenn die Zeitung bereits „angedruckt“ und die ersten Exemplare fertig sind, noch verändert werden.

Nach der Präsentation wurden wir durch das Druckhaus geführt, was aber ziemlich unspektakulär war, da gerade keine Maschine am Laufen war.

Maxi Busack (Klasse 8a)

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