Bildungspartnerschaft des Gymnasiums im Gustav-Heinemann-Schulzentrum in Dinslaken mit der Umweltpädagogischen Station des Regionalverband Ruhr

Reportage - Reportage vom 26.06.2015

Bereits seit 1994 nutzt das Gymnasium im GHZ sehr häufig und immer wieder gerne die Umweltpädagogische Station Heidhof des RVR als außerschulischen Lernort. Diese schon immer enge Zusammenarbeit zwischen der Pädagogischen Station und dem Gymnasium wurde am 24.06.2015 mit einer vertraglichen Vereinbarung weiter vertieft. Beide Partner betonen damit auch die Wichtigkeit der Bildung für eine nachhal­tige Entwicklung für die Zukunftsfähigkeit der Metropole Ruhr.
Durch die Bildungspartnerschaft kann das Gymnasium seinen naturwissenschaftli­chen Fachunterricht mit den Möglichkeiten des außerschulischen Lernortes Pädagogische Station Heidhof noch besser verzahnen.
Die Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen der dortigen pädagogischen Freilandpro­gramme für ökologische Zusammenhänge sensibilisiert, erfahren die origi­nale Begegnung mit Naturphänomenen und können selbst mit vielfältigen Methoden draußen forschen und experimentieren. Das Erlernte wird durch die Praxiserfahrungen und Anschaulichkeit mit allen Sinnen besonders intensiv verankert. Außerdem wird das Interesse für die MINT-Fächer und für die spätere berufliche Orientierung gefördert.
In der Bildungspartnerschaft ist festgeschrieben, dass das Gymnasium die Möglichkei­ten der Umweltpädagogischen Station Heidhof in seinen Erziehungsauftrag einbezieht und alle Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schullaufbahn mehrfach an der Station arbeiten.
Konkret wird ins Schulcurriculum aufgenommen, dass die Schülerinnen und Schüler in der 5. Jahrgangsstufe zum Thema "Frühblüher" des naturwissenschaftlichen Unterrichts unter dem Motto "Was blüht so früh am Heidhof?" im Frei­land an der RVR-Station arbeiten. Dazu gehören die Bestimmung von Frühblühern, Stärkenach­weis, Temperatur- und Lichtmessungen. Auch als Umweltdetektive haben sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums schon betätigt. Ebenso wird die Zusammenarbeit in der Mittelstufe (zum Beispiel im Fach Biologie in der Jahrgangsstufe 7 beispielweise am Thema "Wald") und in der gymnasialen Ober­stufe im Fach Biologie (Thema "Senkungssee") mit der pädagogischen Station festgeschrieben.
Über den außerschulischen Standort hinaus bietet die Station bei der speziellen Einzelförde­rung ihre Unterstützung im Rahmen von Facharbeiten an.
Die Lehrkräfte des Gymnasiums sowie die Lehrkräfte an der RVR-Station profitieren beiderseits von der Partnerschaft. Sie können ihren pädagogischen Erfahrungsraum bei den gemeinsam geplanten Fortbildungsveranstaltungen erweitern. Es werden Anregun­gen zur Weiterentwicklung des Freilandunterrichts ausgetauscht, gemeinsam werden neue Themen und Aufgabenstellungen entsprechend den curricularen Vorgaben ent­wickelt.
Ein weiteres Plus für beide Partner entsteht durch die Kontinuität und Verlässlichkeit der Zu­sammenarbeit, auf die sich alle Beteiligten der pädagogischen Station und des Gymnasiums freuen.

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