Deutsch-französischer Schüleraustausch Mérignac-Dinslaken zwischen dem Collège de Caperon und dem GHZ

Reportage, Französisch - Reportage vom 12.06.2019

Die Begegnung in Frankreich (27.5.-4.6.2019)

Nach einem Direktflug Düsseldorf - Mérignac kam die Gruppe planmäßig mit allen Koffern in Frankreich an und wurde von  ihren Austauschpartnern am Flughafen herzlich in Empfang genommen. Mit dem Bus ging es dann weiter zur Schule und von dort aus ins Auto der Gasteltern.

Am nächsten Tag trafen wir uns in der Schule, wo die Schulleiterin uns mit Getränken und Chocolatines willkommen hieß und unsere Austauschpartner uns eine kleine PowerPoint - Vorführung auf deutsch über Bordeaux und die Region vorbereitet hatten. Danach nahmen wir ein gemeinsames Mittagessen in der Kantine zu uns und stellten fest, dass das Essen reichhaltiger, gesünder und vielfältiger ist als bei und in Dinslaken, da es eine reichliche Auswahl an Vor- und Nachspeisen gab. Danach ging es dann gleich das erste Mal mit der Tram nach Bordeaux, wo wir zuerst die Tour Pey Berland bestiegen und einen wunderschönen Ausblick auf die Kathedrale und das Stadtzentrum genießen konnten. Danach erkundeten wir die Stadt zusammen mit unseren Austauschpartnern mit einer Rallye.

Am nächsten Vormittag stand eine gemeinsame sportliche Aktivität auf dem Programm: Climb’up, eine Halle mit vielen Kletterwänden, wo wir uns mit unserem Austauschpartner gut verständigen mussten, um ihn während des Bezwingens der steilen Wände abzusichern und beim Klettern ebenfalls abgesichert zu werden. Nach einem Picknick begaben wir uns dann in ein modernes Stadtviertel an der Gironde, im dem sich die neueste Attraktion der Stadt, die Cité du Vin, befindet. Dort erfuhren wir alles über den Anbau und die Kultur des Weines und konnten dann auf der 7. Etage des Museums, ein Glas Traubensaft degustierend, auf Bordeaux hinunterblicken und hatten dabei sogar den Moment erwischt, in dem sich die moderne imposante Zugbrücke, der Pont Delmas,  hochzog, um die Kreuzfahrtschiffe passieren zu lassen.

Für den nächsten Tag hatten wir ein Bilderbuchwetter mit knallblauem Himmel und zarten weißen Wölkchen bestellt, weil wir den Tag im Becken von Arcachon verbrachten. Zuerst gab es eine Bootfahrt mit Erklärungen über die Besonderheiten dieses Meerbeckens und danach ein Picknick am Strand.

Nun stand das Wochenende an, das wir alleine mit der Gastfamilie verbrachten. Den Tag fuhren manche von uns zur Zitadelle von Blaye an der Garonnemündung, nach St. Emilion, einem weltbekannten Weindorf, oder noch einmal an den Océan. Abends trafen wir uns in der Gruppe zum gemeinsamen Grillen und Lasertag.

Am Montag kehrte jeder stolz aus dem Wochenende zurück, weil man es alleine ohne Probleme gemeistert hatte und sich in einer fremden Familie und Umgebung zurechtgefunden hatte. Wir fuhren dann zur Dune du Pilat, für viele der Höhepunkt des Aufenthaltes. Dort kamen besonders die sportlichen Mitschüler auf ihre Kosten; sie tobten unablässig die Düne rauf und runter. Am Nachmittag machten wir einen Halt im Austernmuseum und wer wollte, konnte danach mal eine Auster probieren. Einigen hat es sogar geschmeckt!

Am letzten Tag ging es noch einmal nach Bordeaux zum Shoppen. Um uns auf die Rückreise vorzubereiten, trieben wir noch intensiv Sport in der Schule, sodass wir diese körperlich ausgepowert antreten konnten. Nach einem teilweise tränenreichen und heftigen Abschied mussten wir unsere französischen Freunde hinter der Sicherheitskontrolle zurücklassen. Eine super Fahrt mit einer super Truppe  und einem super Wetter fand dann doch noch ein weniger super Ende: Flug Mérignac-Paris verspätet, hektisches Umsteigen in Paris, dann warteten wir dort fast 2 Stunden auf die Starterlaubnis, sodass die Eltern uns erst nach Mitternacht in Düsseldorf in Empfang nehmen konnten. Zur Krönung waren die Koffer nicht auf dem Gepäckband; diese kamen erst am nächsten Tag am Flughafen an. Der hilfsbereiteste Hausmeister der Welt, unser Herr Alagöz, hat die Koffer dann man nächsten Tag gegen Mitternacht in Empfang genommen; ein riesengroßes Dankeschön dafür. Des Weiteren gilt unser Dank dem Förderverein unseres Gymnasiums, der diese Fahrt mit einem vierstelligen Betrag gesponsert hat.

 

Micaela Gallmeister stellvertretend für die Gruppe

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