Die Medienscouts-Ausbildung

Reportage, Medienscouts - Reportage vom 14.12.2018

Um Medienscouts zu werden, haben wir uns zwei Tage nur darauf konzentriert und Dinge zu den Themen gelernt, die wir dann später an die jüngeren Mitschüler weitergeben werden.

Wir waren insgesamt 13 "auszubildende Schüler", die sich am Mittwochmorgen vor dem Klassenraum versammelt haben. Zuerst sollten wir unsere Erwartungen an die Tafel schreiben, aber auch die Befürchtungen, die wir hatten. Eine Befürchtung war zum Beispiel, dass man selbst zu wenig Ahnung hatte oder ob wir einen Test als "Abschlussprüfung" schreiben würden. Eine Erwartung war jedoch auch, für sich selbst etwas aus diesen zwei Tagen mit zu nehmen und auch etwas für sich dazu zu lernen.

Darüber haben wir uns zuerst mit unseren Lehrern Herrn Feldmann und Herrn Lemke ausgetauscht und so gab es danach keine Befürchtungen mehr, da wir keine Angst zu haben brauchten zu wenig Ahnung oder einen Test zu schreiben.

Da wir aus gemischten Klassen kamen, wollten wir uns ein wenig kennenlernen, aber nicht durch unsere Charakter, sondern durch unsere Mediennutzung, weshalb wir einige Befragungen machten, die wir indem beantworteten, in welche Ecke des Raumes man sich stellte oder wenn es um die verbrachte Zeit im Internet ging, in einer Reihe aufstellte von der wenigsten Zeit zur längsten geordnet. Diese Art von Befragung hat allen sehr viel Spaß gemacht, da es so nicht langweilig wurde und man sich ein wenig bewegen konnte.

Als es nach der Pause weiter ging, haben wir eine Plakatarbeit gemacht und haben folgende Themen aus dem Internet auf Plakate heraus gearbeitet: Datenschutz, Fake News, Vergisst das Internet?, Abzocke und Werbung, Verhaltensregeln im Chat, wie auch das Urheberrecht. Nachdem wir zu allen Themen etwas vorgetragen hatten, haben wir uns noch gegenseitig über die einzelnen Themengebiete ausgetauscht, womit wir auch schon den ersten Tag abgeschlossen hatten.

Am nächsten Tag haben wir uns einige Statistiken über unterschiedliche Themen bezüglich des Internets angeschaut und uns mit ihnen befasst. Daraufhin haben wir noch ein Stationenlernen gemacht, bei dem wir Arbeitsblätter erhielten, dessen Fragen wir mit Hilfe des Internets beantworten sollten. Wir teilten uns wieder in Gruppen auf und in den Gruppen erhielt jeder ein Thema, welches er bearbeiten sollte.

Das Ganze, nahm sehr viel Zeit in Anspruch und als wir mit der Recherche fertig waren und unsere Ergebnisse verglichen hatten, äußerten wir noch unsere Meinung über die Themen und was wir schon im Alltag alles dazu beobachtet hatten. So waren wir auch am Ende des zweiten Tages angelangt und daher äußerten wir noch mal ein Feedback und konnten sagen, das all unsere Befürchtungen umsonst gewesen waren und wir konnten auf jeden Fall sagen, was dazu gelernt zu haben.

Es war auf jeden Fall mal eine gute Erfahrung so eine Ausbildung zu machen und es hat allen sehr viel Spaß gemacht, weil es auch ein Thema ist, welches die Generation sehr trifft und wir nun bald auch den jüngeren Schülern das erworbene Wissen weitergeben. Für die genaue Planung, was wir den jüngeren Schülern übermitteln und wie wir das Ganze übermitteln werden, werden wir uns nochmal treffen, aber das grundlegende Wissen haben wir jetzt alle, was auch für uns im weiteren Leben noch sehr wichtig sein kann.

Miriam Cossmann Gimenez (8a)

Reportagen