Erste Hilfe

Reportage - Reportage vom 14.06.2017

Am 1.2. und am 2.2. durften wir, die drei 9. Klassen unseres Gymnasiums, sowohl theoretisch als auch praktisch in einem interaktiven Erste Hilfe-Kurs die korrekte Verhaltensweise im Fall einer ambulanten Notfallsituation erlernen.

Dieser Kurs dauerte insgesamt 12 Schulstunden, die aber aufgrund ansprechend gestaltetem Unterricht und authentischer Lernsituationen nie langweilig wurden – keine Sorge, es wurde keine echte Person verletzt, wir durften Situationen und Aufgaben wie beispielsweise die Reanimation eines Menschen durch Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer relativ lebensechten Übungspuppe durchführen, was sowohl auf eine besondere Art unterhaltsam als auch durchaus lehrreich zugleich war.

Anhand drei verschiedener Lernsituationen, die durch bunte und ansprechende Zeichnungen an der Tafel dargestellt wurden, durften wir beispielsweise Doktor spielen und mussten versuchen zu erkennen, welche Verletzungen eine Person nach einem Sturz von der Treppe davongetragen haben könnte, oder auch mussten wir herausfinden, welche akuten Gründe die „Oma, die [im Auto] Schlangenlinien fährt“, gehabt haben könnte, um gegen einen Baum am Straßenrand zu fahren.

Außerdem wurden hilfreiche und humorvolle Eselsbrücken eingesetzt, wie zum Beispiel die des Disco-Prinzips, wenn es um den Erstkontakt mit einer (in unserem Fall verletzten) Person geht: Erst die Person angucken, dann ansprechen, und anschließend anfassen. Also, Jungs, es kann anscheinend auch in ernsteren Situationen einiges bringen!

Der Kurs wurde von einem Leiter der Firma Kurszeit abgehalten, der wirklich sympathisch war.

Wir fühlen uns durch den Kurs nun um einiges sicherer und kompetenter, wenn es um Erste Hilfe geht. Außerdem haben sich nun vier Schüler aus der 9a sich dafür entschieden, als Sanitätshelfer im Sanitätsraum unserer Schule auszuhelfen, zu ihren Aufgaben zählt zum Beispiel das Teekochen für Kranke, die sich im Sanitätsraum erholen.

Am Ende des Kurses hat jeder von uns wir ein Zertifikat erhalten, welches wir für unseren Führerschein benutzen dürfen, sowie eine informative Broschüre, in der zum Beispiel steht, welche Vorräte für den Fall einer Katastrophe vorhanden sein müssen, als auch weitere Anweisungen, die vor und während einer Katastrophe beachtet werden sollten.

Wir fanden es toll, diese Erfahrung gemacht zu haben – wobei wir unser Wissen selbstverständlich lieber verwalten als anwenden möchten – und würden den Kurs allen Interessierten weiterempfehlen!

 

~Vanessa Simunic und Tara Hamann, 9a

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