Herbstakademie 2017

Reportage, Naturwissenschaft - Reportage vom 30.11.2017

Am Ende der Herbstferien 2017 fand in den naturwissenschaftlichen Räumen des Gymnasiums im Gustav Heinemann Schulzentrum zum fünften Mal die Herbstakademie statt.

Bei der Herbstakademie können Viertklässler von unterschiedlichen Grundschulen der Umgebung für einen Tag an unsere Schule kommen und dort viele Experimente zum Thema Wasser ausprobieren.

Geleitet wurde dieses Projekt, wie in den Vorjahren auch schon, von Frau Marguth und Herrn Willbrand, die tatkräftig von Herrn Rother, Frau Stauf und Frau Ruthert unterstützt wurden.

Dieses Jahr kamen insgesamt 71 Kinder von der Weyerschule, der Moltkeschule, der Dorfschule und der Hühnerheide, über die zwei Tage verteilt, an unsere Schule. Hierbei wurden sie von den rund 25 Helfern aus den Stufen 8 bis 11 gut betreut und durch die Experimente geführt.

Um zehn Uhr begann der Tag für die aufgeregten Viertklässler, nachdem sie die 5€ zur Anmeldung abgegeben hatten. Diese waren für die Materialien, wie zum Beispiel Sammelmappen für jedes Kind, aus welchen später schöne Bücher, mit allen gemachten Experimenten, zur Erinnerung wurden. Außerdem wurden alle Beteiligten von dem Küchenteam, welches aus drei Schülern der Klassenstufe neun bestand, mit frischen Waffeln und Würstchen im Brötchen versorgt.

Insgesamt gab es 20 Stationen, an denen die Kinder selbstständig Experimente, wie zum Beispiel den „Kartesischen Taucher“ oder den „Wasserstrudel“ kennenlernen und ausprobieren durften. Doch nicht nur in der Schule konnten die Kinder viel erleben. Den meisten Spaß hatten sie  beim Keschern im Rotbach. Denn, während die anderen Kinder an den Experimenten weiter forschten, ging Frau Marguth parallel immer abwechselnd mit einigen Gruppen zum Rotbach hinter der Schule. Dort nahmen die Kinder ihre gefangenen Wassertiere, wie zum Beispiel Bachflohkrebse und kleine Fische, unter die Lupe. Danach wurden die Tiere natürlich wieder frei gelassen und die Kinder kamen zur Mittagspause wieder zurück in die Schule.

Zum Abschluss gab es dann noch ein kleines Gewinnspiel, bei dem alle Kinder verschiedene Wassergeräusche hören und erkennen mussten.

Um 14 Uhr neigte sich der Tag langsam dem Ende und die Kinder konnten vorne am Haupteingang wieder abgeholt werden.

Wie die letzten Jahre, hatten wir Helfer auch dieses Jahr wieder viel Spaß dabei, an den verschiedenen Stationen mit den Kindern zusammen zu arbeiten. Dies bestätigten auch die vielen positiven Rückmeldungen von den Eltern der Kinder.

Trotz mancher Anstrengungen und Stress im Vorfeld, waren es zwei gelungene Tage, an denen den Kindern mit Spaß die naturwissenschaftlichen Fächer näher gebracht werden konnte. Dafür hat es sich doch eindeutig gelohnt, sich in den Ferien als Helfer dieWecker zu stellen.

Finja Altena, 9c und Johanna Plüschau, 9b

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